Während ich diese Zeilen schreibe, geht mein Blick aus dem Fenster ins Schneetreiben. Statt der Berge sehe ich eine Nebelwand, und inmitten der Flocken wellt sich träge eine Walliser Flagge. So soll es sein zwischen den Tagen. Im Innehalten scheint die ganze Welt sehr fern. Proportionen verschieben sich – oder rücken sich zurecht, und aus quasi überzeitlicher Distanz schaue ich auf die Berliner Politik.
Knapp vor Weihnachten gelang es doch noch, die Bundeskanzlerin zu wählen und die Bundesminister zu vereidigen. Deutschland hat wieder eine Regierung, und die neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen liess es sich nicht nehmen, noch vor Weihnachten die deutschen Soldaten in ...