Im November 2008 eröffnete meine Frau mit einem senegalesischen Partner eine Firma zwecks Vermittlung von wohlhabenden Privatpatienten aus dem Ausland an Schweizer Kliniken. Der Vermittler, der den Kontakt zwischen den Patienten und dem geeigneten Spital herstellt, erhält eine Provision. Neu ist dieses Geschäftsmodell nicht. Doch üblicherweise liessen sich vermögende Afrikaner bislang in Frankreich oder Grossbritannien behandeln.
Drittweltisten mögen die Nase rümpfen, dass sich reiche Afrikaner leisten können, was ihren armen Landsleuten verwehrt bleibt. Man kann diese Haltung auch als rassistisch und kolonialistisch bezeichnen. Warum sollte ein Afrikaner sich nicht wie ein Italiene ...