Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, den er euch schenkt, und ihr werdet im Überfluss teilhaben an der Hoffnung durch die Kraft des heiligen Geistes (Römer 15, 13). Schon dem griechischen Philosophen Plato war klar, dass das menschliche Dasein nicht nur durch die Gegenwart, sondern auch durch die Vergangenheit und die Zukunft bestimmt ist. Die Erinnerung an Vergangenes regt zu Vergleichen an, und die Erwartung des Zukünftigen ist ein Fürchten oder Hoffen, je nachdem, wie sich der Mensch seine Zukunft vorstellt. In der Bibel bekommt die Hoffnung ihren eigenen Akzent: Sie ist auf Gott gerichtet. Paulus definiert das chr ...