Kontern wir die freudlosen Zwischenbilanzen mit einem Blick aufs Wesentliche und Erfreuliche. US-Präsident Donald Trump hat die ersten hundert Tage seiner zweiten Amtszeit hinter sich. Wir lesen überall, er sei «erratisch», «irrlichternd», «gefährlich». Man wisse nicht, was er im Sinn habe und worauf es bei ihm hinauslaufe. In solchen Befunden drückt sich, neben einer allgemeinen Skepsis gegenüber Politikern, die nicht einfach nichts tun, um dann ihr Nichtstun in wohlklingende und für Journalisten angenehme Parolen zu kleiden, auch ein profundes Unbehagen der meisten Journalisten an einem Politiker aus, der wie kein anderer das von Journalisten überwiegend vertretene links ...