Weltwoche: Herr Marti, sind Sie unterbeschäftigt?
Werner Marti: Wie kommen Sie denn darauf?
Sie gehen wegen zu hoher Tarife auf die Swisscom los. Dabei muss diese den gesamteuropäischen Preisvergleich keineswegs scheuen.
Erstens sehe ich mir vor allem die Preise in der Schweiz an. Da bin ich der Meinung, dass der Preiswettbewerb unter den drei Mobiltelefonanbietern nur sehr beschränkt funktioniert. Zweitens habe ich in einem harmlosen Interview nur en passant erwähnt, dass die Swisscom in Geld schwimme und sich deshalb auch Preisreduktionen für die Kundschaft überlegen sollte.
Dieser Vorstoss wird doch wie viele andere Empfehlungen des Preisüberwachers im Sand verlaufen.
«Viele ande ...