Als die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) im letzten September ihren neuen Campus in der Grossüberbauung Europaallee nahe des Hauptbahnhofs einweihte, war die Befriedigung spürbar. Es sei der schönste Tag seiner Karriere, sagte Rektor Walter Bircher. Endlich hatte die PH den Platz, der ihr gebührt: gross, Âvisionär, von internationaler Ausstrahlung. Doch die Freude währte nur kurz. Da das Gebäude nach strengsten Minergie-Standards gebaut ist, wird das Klima durch eine kontrollierte Lüftung geregelt, die Fenster lassen sich nicht öffnen. Wegen akuter Lufttrockenheit klagten Dozenten über Juckreiz und Schwindelanfälle. Aussen Glanz, innen Mief: Der Prestigebau wurde zur Lachn ...