«Ein Gewehr über dem Bett», sagte Klara Holzer und strahlte, als ob sie gerade in einer Tombola den ersten Preis gewonnen hätte. «Einfach süss!»
Sie hatte, wie es nicht anders zu erwarten gewesen war, so ziemlich alles süss gefunden, was Claudia und Tom ihr im Haus gezeigt hatten. In der Branche verspottete man die Journalistin wegen ihrer permanenten Begeisterung als Klara Süssholzer, aber sicherheitshalber tat man das nur hinter vorgehaltener Hand. Es ging nämlich bei den Reichen und Schönen der Schweiz das Gerücht, dass sie gleichzeitig auch «Kassandra» sei, die nie enttarnte anonyme Verfasserin jenes bitterbösen Klatschkolumnen-Blogs, in dem schon so mancher prominente Sei ...