Der Alpenraum soundet, dass man’s schon bald nicht mehr hören mag. War es vor einem guten Vierteljahrhundert noch eine frische Sensation, dass eine neue Generation den Trachtenvereinen, Jodlerfunktionären und TV-Volksmusikanten den Blues blies, ihnen das Monopol auf «Heimat» streitig machte, gehört das quere «neue» Alphorn inzwischen selbst zu einer Art «Mainstream» und Alternativfolklore. Der schöne Film von Stefan Schwietert («Heimatklänge – Vom Juchzen und anderen Gesängen») markiert da einen Endpunkt in der Auseinandersetzung mit authentischen und/oder kreativ distanzierten Gesangskünstlern, Noldi Alder, Christian Zehnder und dem Walliser Eine-Frau-Welttheater Erika St ...