Kaum eine Autorin erfreut sich in der Filmbranche so grosser Beliebtheit wie ÂJane Austen (1775–1817). Ihre Romane «Sense and Sensibility», «Emma», «Mansfield Park» oder «Pride and Prejudice» sind in ihrer Mischung aus heisser Schwärmerei und kühler KalkulaÂtion Delikatessen hintergründiger Ironie, gewissermassen das literarische Äquivalent zu Mozart. Auf der Leinwand werden daraus visuelle Oasen intelligenter Schmeichel-Ästhetik. Die Seelenkonflikte, immer von brillantem Wortwitz, gehen heute noch ans Herz. Beliebtester Stoff ist «Pride and Prejudice» (1813), da werden Krisensituationen mit besonders subtiler Tücke zum Tanzen gebracht.
Kein Wunder, dass Austen-Fans ange ...