Das Weihnachtsfest hatte Stefan K. noch im trauten Familienkreis verbracht. Danach begab er sich an jenem 25. Dezember 2013 ans Grab seiner Tochter, die ein Jahr zuvor verstorben war. Vor dem Friedhof trank er eine fast volle Flasche Whisky leer, er schluckte Schlaftabletten, die Pistole lag bereit. Doch ein Rest an Vernunft hinderte ihn daran, sich das Leben zu nehmen. Stattdessen rief er die Polizei zur Hilfe. Doch auch das hätte er besser sein lassen.
Die «Freunde und Helfer» brachten Stefan K. in die psychiatrische Klinik, aus der er eine Woche später entlassen wurde. Gleichzeitig erstattete die Polizei Meldung ans Strassenverkehrsamt. Stefan K. war zwar nicht betrunken gefahren ...