Nun klagen sie wieder, die Schweizer Hoteliers. Der starke Franken vertreibe die Gäste aus dem Ausland. Der schwache Euro locke die Schweizer ins Ausland. «Für die Hotellerie ist’s eng», titelte kürzlich das Fachblatt Hotel Revue über die Befindlichkeit der Branche; «von allen Seiten unter Druck», urteilte die Neue Zürcher Zeitung; «2012 wird sehr schwierig», notierte die NZZ am Sonntag.
In der kollektiven Depression gibt es immer vermeintlich Schuldige, auf die Touristiker ohne Feuer im Herzen mit ihrem Anklagefinger zeigen können. Auf UBS-Chef Sergio Ermotti etwa, der im Zusammenhang mit der grassierenden Finanz- und Schuldenkrise von einem «Wirtschaftskrieg gegen die Sch ...