Das Angebot ist verlockend und die Sache schnell begriffen. Die runde Plattform, die an dicken Seilen in der Halle des Kunstmuseums Bern hängt, soll benutzt werden. Der Aufenthalt auf dem «Airstream», so heisst das schaukelnde Ding, ist angenehm. Man kann sich ausstrecken und auf weichen Fellen entspannen. Selbstbewusste Menschen bringen es möglicherweise sogar fertig, die neugierigen Blicke der anderen Museumsbesucher zu vergessen und sich für ein paar Minuten tagträumerischem Nichtstun hinzugeben.
Seit den sechziger Jahren versucht die bildende Kunst, die Starrheit künstlerischer Kategorien aufzubrechen und der Enge des Museums zu entfliehen. Doch keine Generation orientierte sich ...