Hübsche Schlaufe in der Autobahn
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Die Weltwoche

Hübsche Schlaufe in der Autobahn
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Kunst

Hübsche Schlaufe in der Autobahn

Sind selbst unsere Museen nur noch ein Spielplatz des Schabernacks? Die Ausstellung «Kopfreisen» beweist: Gute Kunst war schon immer irre sinnlos.
Das Angebot ist verlockend und die Sache schnell begriffen. Die runde Plattform, die an dicken Seilen in der Halle des Kunstmuseums Bern hängt, soll benutzt werden. Der Aufenthalt auf dem «Airstream», so heisst das schaukelnde Ding, ist angenehm. Man kann sich ausstrecken und auf weichen Fellen entspannen. Selbstbewusste Menschen bringen es möglicherweise sogar fertig, die neugierigen Blicke der anderen Museumsbesucher zu vergessen und sich für ein paar Minuten tagträumerischem Nichtstun hinzugeben. Seit den sechziger Jahren versucht die bildende Kunst, die Starrheit künstlerischer Kategorien aufzubrechen und der Enge des Museums zu entfliehen. Doch keine Generation orientierte sich ...
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