Die Welt des Wellenreitens ist reich an jungen Männern (und wenigen Frauen) mit Strahlkraft sowie beflügelnden Geschichten. Doch es gibt auch den Gegenentwurf, den schwermütigen Surfer, dessen Stern früh verglüht – was wiederum die Legende befeuert.
Hugues Oyarzabal, ein Franzose aus der Nähe von Biarritz, wo viele der besten Wellen Europas brechen, beherrschte den anspruchsvollen Sport wie nur wenige Surfer des alten Kontinents, die New York Times würdigte seinen Stil als «vollendet». Schon mit sechzehn hielt er seine aufsehenerregenden Ritte über Schaumkronen fest – es gelang ihm als einem der Ersten, mittels damals neuer Minikameras, die er mit Klammern an seinen ...