Die Schweiz will sich totlachen. Das weiss jeder, der schon einmal eine hiesige Kleinkunstvorstellung besucht hat. Es genügt, dass einer in zu kurzen Hosen auf die Bühne kommt und das Gesicht verzieht. Und schon biegt sich das Publikum vor Lachen. Jüngstes Beispiel dieses vorauseilenden Lachens ist die neue, alte Satiresendung des Schweizer Fernsehens «Gia-cobbo/Müller, Late Service Public», die am späten Sonntagabend 619 000 Zuschauer vor den Bildschirm lockte. Im Zürcher Kaufleutensaal war schon kein Halten mehr, als Viktor -Giacobbo und Mike Müller zur ersten Salve ihrer langersehnten Humorattacke erschienen.
Leider ging es einem dann so, wie es meistens geht, wenn Vorfreud ...