Es ist meist ein gutes Zeichen, wenn Menschen eigene Äusserungen bedauern, die andere verletzt oder beleidigt haben könnten. Im Leben kommt das immer wieder einmal vor. Wenn aber Kabarettisten und Komiker, neudeutsch: Comedians, sich für Auftritte entschuldigen, die Jahre zurückliegen, ohne von «Betroffenen» dazu aufgefordert worden zu sein, wirkt das merkwürdig. Genau das geschieht zurzeit – nicht nur in Deutschland. Der in Zürich lebende Kaya Yanar bekannte jüngst, dass er sich mit seiner Figur «Ranjid» keinesfalls über Inder lustig machen wolle. Er selbst hat einen türkisch-hessisch-arabisch-schweizerischen Migrati ...