Operndirektor Christoph Groszer verliess Zürich in Frieden und setzte nach 1991 doch nie mehr einen Fuss in sein Opernhaus. Gelassen sagt der Vorgänger von Alexander Pereira: «Ich hatte keine Aggression. Ich wollte auch nicht über irgendwelche Dinge befragt werden, die nicht mehr zu mir gehörten. ‹Was sagen Sie, Herr Groszer, zu Pereiras junger Geliebten?› Hätte ich dann wie Berlusconi antworten müssen: ‹Gott sei Dank ist er nicht schwul›? Ich schätze Pereira sehr und wünsche ihm in Salzburg viel Glück. Hätte ich weiterhin in Zürich gelebt, hätte ich wohl wie Drese die Generalproben besucht.»
Drese, Groszer, Pereira. Die drei Männer bestimmen Zürichs Opernleben seit ...