Er nannte ihn Bär, Murmeltier, Tiger, Frosch oder Pinguin, und als er noch ganz klein war, hob er ihn, während die Mutter noch schlief, «mit der Zigarette im Mund, im Kopf seinen Text weiter übersetzend», aus der Wiege und gab ihm die Flasche. Zärtlichkeit aber weiss der Sohn nur eine einzige, schüchterne zu überliefern: Als er die Mutter in die psychiatrische Klinik gebracht hatte, stand der Vater traurig am Fenster und sah zu jenem Bannwald hinüber, den sie immer so wehmütig angestarrt hatte. Da schob der kleine Sohn die rechte Hand in die linke des Vaters, «der sie drückte, ohne den Blick vom Fenster abzuwenden».
Vor vier Jahren, in «Der Geliebte der Mutter», hat Urs Widmer ...