Alina Fernández, hassen Sie Ihren Vater?Nein. Was ich gegenüber Fidel Castro empfinde, ist Gleichgültigkeit. Hassen kann ich ihn nicht. Hass widerspricht meinem Charakter.
In Ihrer Autobiografie «Ich, Alina» schildern Sie ihn als miserablen Vater.So uneingeschränkt kann man das nicht sagen. In den ersten Jahren besuchte er mich und meine Mutter regelmässig, dann blieb er oft längere Zeit weg, kam wieder zurück, brachte Geschenke. Er war ein Wandervater, selten anwesend, aber autoritär. Einmal schenkte er mir eine Puppe, die aussah wie er selber: mit Bart, Mütze, Uniform und schwarzen Stiefeln.
Hat sie Ihnen gefallen? Nein, ich habe ihr sofort die Barthaare ausgerissen. Aber ich er ...