Herr Dürr, Sie haben kürzlich an einem Seminar in der Schweiz mit hiesigen Führungskräften gesprochen. Was war Ihr Eindruck?Es ist wie überall in der Welt: Die Wirtschaftsführer haben das Gefühl, es müsse anders werden. Doch es ist sehr schwierig, aus dem Teufelskreis des Konkurrenzkampfs auszubrechen. Wenn ich mit Industriellen spreche, mit dem Vorstand von VW etwa, dann bin ich immer entsetzt, wie fatalistisch diese Leute sind. Die sagen: «Wir können ja gar nichts machen, wir können nur auf der Strasse, auf der alle rennen, versuchen, die anderen zu überholen.» Und wir stellen uns immer vor, wenn wir so mächtig wären wie die, dann könnten wir etwas ändern. Also von denen i ...