«Sie möchten also meine Gehirne sehen?» Er blickt forschend. Mit einem kokettierenden Forschen freilich, denn er weiss ja die Antwort. Jeder, der in das Reich von Professor Swaab eintritt, will sie sehen. Tagelang hat man sich vorgestellt, wo und wie er sie lagert. Ob in Regalen oder in Glasvitrinen, zerlegt in Setzkästen oder eingelegt in Formalin wie bei Doktor Frankenstein.
Professor Swaab weist den Weg über einen Linoleumflur, vorbei an verglasten LaborÂtüren, hinter denen weissgeschürzte Forscher mit Petrischalen hantieren und durch Mikroskope äugen, entlang schmuckÂloser Korridore, und macht vor einem Holzschrank halt, auf dem geschrieben steht: «Transsexuelle». «Hier lage ...