Selbstdarstellungen als Kampfsportler, primitive Äusserungen, Verlinkung von Reden islamistischer Prediger, unverhohlene Gewaltdrohungen — so präsentiert sich der als «Carlos» bekanntgewordene ehemalige JugendstrafÂtäter auf Facebook im Internet. «Mein Ziel ist es gegen jeden zu kämpfen», hielt er am 28. Juli auf seiner ÂSeite «Carlos Staatsfeind» fest. Mehrfach postete er Bilder von sich in Kampfposen und von seinem gestählten Oberkörper. «Ich bin nicht weit von Tyson entfernt», prahlte er am 26. August. Ein Tag später folgte der Eintrag «So lüt söt man eifach erschüsse» – wobei nicht klar ist, wem die Drohung gilt. Am 1. September setzte «Carlos» ...