Vor etwas mehr als einem Jahr wurde mir ein Interview mit Kylie Minogue angeboten, vom Promotions-Manager von EMI, einer Plattenfirma. Das Gespräch würde im Zürcher «Dolder Grand Hotel» stattfinden. Und wie üblich waren die Mitarbeiter von EMI in den Tagen vor dem geplanten Treffen angespannt und reizbar. Mehrmals täglich riefen mich Leute aus der Promotionsabteilung, kurz: aus der «Promo», an, um mir mitzuteilen, dass die Rahmenbedingungen sich gerade ein wenig geändert hätten, und vor allem, um noch einmal deutlich zu machen, was man von mir erwartete: höfliche Umgangsformen, keine Fragen zu Miss Minogues Privatleben zu stellen, die zugeteilte Gesprächsdauer von zehn Minuten e ...