Herr Humer, Sie sind seit einem Jahr reduziert aufs VR-Präsidium. Roche musste im Herbst ein Sparprogramm lancieren, nachdem der Aktienkurs stark gesunken war. Die Besitzerfamilie scheint dies nicht nervös zu machen.
Die Familie Hoffmann hat einen sehr langfristigen Anlagehorizont und kann gelassener als andere Aktionäre damit umgehen, wenn der Kurs einmal nicht dort ist, wo man glaubt, dass er sein müsste. Sie kommt besser mit den Wellenbewegungen der Industrie zurecht, und sie unterliegt nicht der Kurzfristigkeit quartalsorientierter Analysten.
Dennoch: Der Aktienkurs ist heute vierzig Prozent tiefer als vor vier Jahren.
Das allein ist nicht entscheidend für die Familie. Ab ...