Weltwoche: Herr Brock, Sie sind Professor für Ästhetik, haben als Dramaturg gearbeitet, haben Happenings und Aktionskunst initiiert und sind zugleich ein Gesellschaftstheoretiker. Wie sehen Sie sich selbst?
Bazon Brock: Man definiert sich ja nicht nur aus dem, was man tut, oder aus seiner sozialen Rolle. Ich habe mich daher nie als Professor oder Künstler verstanden, sondern als Zeitgenosse, als jemand, der Geistesgegenwart ausbildet.
«Wenn Geiger heiser sind, kümmert das niemanden»: Ästhetiker Brock.
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