Um Missverständnissen gleich zu Beginn vorzubeugen: Natürlich sind wir gegen Korruption und finden es ganz schlimm, wenn sich jemand auf unlautere Weise Wettbewerbsvorteile ergaunert. Und natürlich finden wir, dass der heilige Petrus solchen Personen den Eintritt durch die Himmelspforte verweigern sollte. Gleichzeitig glauben wir, dass die Aufregung über die neusten Bestechungsvorwürfe gegen die Fifa in Zusammenhang mit der Vergabe der WM 2018 und 2022 eine scheinheilige Predigt ist, die mehr nervt als hilft. Durchaus möglich, dass die beiden Fifa-Exekutivmitglieder Reynald Temarii aus Tahiti und Amos Adamu aus Nigeria – der Korruption überführt werden. Na und?
Wir tun so, als sei ...