Günter Netzer, Sie selber blicken auf eine dramatische Zeit zurück. Vor gut einem Jahr, am 8. Mai 2016, schwebten Sie nach schweren Herzproblemen in Lebensgefahr. Wie geht es Ihnen heute?
Es geht mir besser als zuvor, und dafür bin ich äusserst dankbar. Vor einem Jahr konnte ich nicht damit rechnen. Die gesundheitlichen Probleme trafen mich wie der sprichwörtliche Blitz aus heiterem Himmel. Ich spürte eine kleine Unregelmässigkeit beim Atmen, die ich allerdings auf Magenprobleme zurückführte. So unterzog ich mich zuerst einer Magenspiegelung. Darauf wurde mir eine Katheteruntersuchung verordnet, um die Herztätigkeit zu kontrollieren. Und dann kam die niederschmetternd ...