«Herr Terim, in der Türkei sind Sie ein Volksheld.» – «Ja.» – «Und wie lautet Ihr Credo als Fussballtrainer?» – «Die Spieler müssen das machen, was ich sage. Das ist mein Credo.»
Das Interview, das Fatih Terim im Sommer 1998 der Sonntagszeitung gewährte, bevor sich sein Verein Galatasaray Istanbul daranmachte, in der Champions-League-Qualifikation die Grasshoppers zu besiegen (so wie im Jahr davor den FC Sitten und zwei Jahre danach den FC St.Gallen), spricht trotz der kurzen Antworten Bände. Fatih Terim, 52 Jahre alt, geboren in der anatolischen Provinzstadt Adana und seit einigen Monaten wieder Trainer der türkischen Nationalmannschaft, ist erstens ein Mann mit stabilem, ...