Frau Keller-Sutter, in einer Radiosendung sprachen Sie sich kürzlich euphorisch für subventionierte Alternativenergien aus. In Interviews gehen Sie auf Distanz zu Ihrem angeblichen Hardliner-Image. Was ist los mit Ihnen?
Es gibt keine Metamorphose. Ich habe Mühe mit der Marke «Hardliner», weil es ja nicht positiv gemeint ist. Man will mir andichten, ich sei ein harter Mensch. Das stimmt nicht.
Mit Hardliner wird doch wohl eher ein Politikertyp beschrieben, der nicht unbedingt in der Mitte herumturnt. Weshalb lassen Sie das nicht stehen?
Ich nehme es anders wahr. Man will mich als undifferenziert darstellen, als eine Art politischer Haudrauf. Ich habe Regierungs-Verantwortung und arbeite ...