Herr Corea, Sie sind ein weltberühmter Pianist mit jahrzehntelanger Laufbahn. Was hat Sie daran fasziniert, zur Abwechslung im kleinen «Dracula Club» in St. Moritz anstatt auf der grossen, sicher einträglicheren Bühne aufzutreten?
Ich glaube, dass jeder Jazzmusiker lieber im Klub als in einer Konzerthalle auftritt. Natürlich spielen wir auch in grossen Hallen, aber die wurden nicht für Jazz gebaut, sondern die Gründer schufen sie als Heimstätten für klassische Musik. Das bedeutet auch, dass sie nicht für den Sound einer Jazzband konzipiert wurden, und ganz sicher wurden sie nicht errichtet, um eine intime Stimmung zu erzeugen. Deshalb ist es auch immer wieder eine Herausforder ...