Wenn ich ans Handwerk denke, denke ich an meinen Vater. Mit fünfzehn Jahren absolvierte er die Lehre zum Dreher, mit vierzig bestand er die Meisterschule zum Feinwerkmechanikermeister. Dann riskierte er die Selbständigkeit – und gewann.
Meine Jugenderinnerungen sind auf das engste mit seiner Firma verwoben. Zwischen seinen Maschinen assen meine beste Freundin und ich Hühnersuppe oder Ravioli aus der Dose. Noch heute berührt mich der Anblick von Spänen, Drehmaschinen und Industrieanlagen. Mehr als jedes Start-up mich einnehmen könnte. «I love Handwerk», das könnten auch viele Junge sagen, die lieber im Büro versauern.
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