Markus Schneider lässt in seinem Artikel «Gold auf dem Irrweg» (Weltwoche Nr. 35) keinen guten Faden an der Solidaritätsstiftung. So empfinde ich es. Deshalb muss ich widersprechen.
Mit einigen Aussagen von Markus Schneider gehe ich allerdings einig. Es ist keine einfache Aufgabe, Geld zu verteilen. Das weiss ich als Präsidentin der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) auch. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza), die Eidgenössische Kommission für Ausländerfragen (EKA) und noch viele andere Institutionen könnten noch mehr Geld brauchen, als ihnen zur Verfügung gestellt wird. Auch das stimmt. Aber die Zeit der Vorschläge ist vorbei. Seit 1997 wurde z ...