Als die Pioniere der Netzkunst vor über zehn Jahren den Datenstrom des World Wide Web für sich entdeckten, haftete ihnen eine Aura der Subversion und Randständigkeit an. Sie galten als Freaks. Als schräge Vögel, die in durchqualmten Nächten für ein virtuelles und möglicherweise inexistentes Publikum programmierten. Zu politisch, zu exotisch, zu verwirrend, zu wenig unterhaltend. Das Image der Netzkunst hat sich seither wenig verändert, und von einem breiten Durchbruch kann kaum die Rede sein.
Dank «56kTV – Bastard Channel» könnte sich dieser Missstand möglicherweise aber bald ändern. Denn das von Pro Helvetia und der Schweizer Netzkunstplattform Xcult gemeinsam verantwortete ...