Sein Kakadu hiess Lulu. An die Wände des Gäste-WC waren Augen gemalt, die einen beobachteten. Im Gästezimmer, wo ich schlief, lagen Kuhfelle auf dem Bett, und an den Wänden hingen viele der von ihm gemalten Bilder wie in einer Galerie: seltsame, groteske Szenen. Aus der Kindheit sind uns die Ereignisse und Bilder am stärksten in Erinnerung, die bei einem Kind besonders viel auslösen. Meine Eltern sagten mir, dieser Freund unserer Familie, Friedrich Dürrenmatt, sei ein berühmter Schweizer Dramatiker. Mein Vater behauptete sogar, er gelte als «der Schweizer Shakespeare».
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