Sie haben 2011 Ihre grössten Erfolge geÂfeiert, sind Europameisterin und SportÂlerin des Jahres geworden. War es nicht der falsche Moment, um zurückzutreten?
Nein, gar nicht. Die letzten beiden Jahre war ich oft verletzt und hatte Mühe, den Anschluss an die Spitze zu wahren. Zudem habe ich mit meinen 26 Jahren den Zenit eigentlich längst überschritten. Es gibt Konkurrentinnen von mir, die bereits mit vierzehn oder sechzehn Jahren ihren Rücktritt gegeben haben.
Sie sind die neue Eisprinzessin. Ist mit diesem Titel ein Mädchentraum in Erfüllung gegangen?
Überhaupt nicht. Eigentlich ist es noch lustig: Ich spielte früher am liebsten mit den Buben, ich hatte keine Puppen, trug kurze ...