Herr Schillaci, als Fussballfan muss ich Ihnen gestehen: Das mit Japan haben wir nie verdaut. Natürlich bin ich des Geldes wegen nach Japan gezogen, aber nicht nur deswegen. Ich habe immer mit Leidenschaft gespielt, immer! Heute aber gehen die Jungen los nur mit diesem einen Gedanken. Sie müssen auch nicht mehr bis nach Japan gehen, sie kriegen schon in Italien oder Spanien völlig überzogene Gagen.
Neidisch?Ein wenig.
Sie leben wieder in Sizilien. Fällt Ihnen nicht die Decke auf den Kopf? Solange ich aktiv war, habe ich alles, auch Familie und Kinder, dem Fussball untergeordnet. Das wollte ich nicht mehr.
Sie traten dafür vor drei Jahren in der TV-Reality-Show «Insel der Berühmten» ...