«Ich will das Feuer»
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Die Weltwoche

«Ich will das Feuer»
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Uschi Obermaier

«Ich will das Feuer»

Sie war das schönste Gesicht der 68er Jahre und lebte aus, was andere theoretisierten. Uschi Obermaier über Kommunen, freie Liebe und das Hochgefühl, wenn Mick Jagger und Keith Richards gleichzeitig vor der Haustür stehen.
Frau Obermaier, auf dem Bild, das Sie berühmt machte, standen Sie mit verschränkten Armen und zurückgeworfenem Kopf vor einem Polizeitrupp.Genau. Ich war damals in der Kommune. Ich bin da blauäugig rein, weil ich mich in Rainer Langhans verliebt hatte. Ich wollte ja politisch gar nichts. Ich wollte die Welt nicht verändern, ich fühlte mich nicht als Rebell. Das Rebellische an mir war wohl, dass ich simpel tun wollte, was ich wollte. Heute kann sich niemand mehr vorstellen, dass es damals rebellisch war, im Minirock Strassenbahn zu fahren. Was man sich da anhören musste! Sie schienen eine der wenigen Frauen zu sein, die mit der sexuellen Freizügigkeit der 68er so souverän umgehen ko ...
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