Als feministische Kreise vor 23 Jahren zum Frauenstreiktag aufriefen, war Therese Frösch eine gefragte Frau. Radio DRS wollte ein Interview mit der Mitorganisatorin des Protests. Frösch schlug als Treffpunkt eine ihrer Lieblingsbeizen vor. Ob sie auch in den «Schweizerhof» komme, fragte der Radioredaktor. Sie habe nichts gegen gutbürgerliche Küche, antwortete die grüne Politikerin. «Ich habe nur etwas gegen schlechte bürgerliche Politik.»
Heute reihen sich bei Therese Frösch wieder die Medientermine. Dieses Mal ist sie es, die in den «Schweizerhof» bittet (dort koste der ÂKaffee zwar 6 Franken, aber das könne sich die Weltwoche ja sicher leisten – tatsächlich kostet er dann ...