Linke Parteien haben das gleiche Problem wie rechte: Spannende Persönlichkeiten sind rar. Zu den eindeutig interessantesten Erscheinungen der jüngsten Zeit im rot-grünen Lager gehört Lisa Mazzone. Die 36-jährige Genferin, die französische Literatur studierte, legte einen kometenhaften Aufstieg hin. Nach einem Einstieg in der Lokalpolitik wurde sie 2015 in den Nationalrat gewählt, vier Jahre danach schaffte sie den Sprung in die «chambre de réflexion». Im Bundeshaus waren sich Freund und Feind einig: Diese Frau hat Talent und eine glänzende Zukunft vor sich. Bei den Wahlen im Oktober dann der Schock für ihre Anhänger: Die schweizerisch-italienische Doppelbürgerin schaffte ...