In meinem zehnten Lebensjahr begann ich im Berner Bund Berichte über die amerikanischen Präsidentschaftswahlen zu lesen. Seither habe ich mir alle vier Jahre eine meist dezidierte Meinung über die zu wählende Person gemacht. Bis 1980 hätte ich wie die meisten Schweizer den Demokraten gewählt: Truman, der meinem Grossvater zum Verwechseln glich; Stevenson, den glänzenden Redner mit dem Loch in der Schuhsohle; Kennedy natürlich, da jung und idealistisch; Humphrey, weil man Nixon hasste; McGovern, weil man Nixon immer noch hasste; schliesslich Carter, der zu Fuss zum Kapitol schritt und seinen eigenen Kleidersack trug.
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