Herr Regli, was suchte der Schweizer Nachrichtendienst in Südafrika?Wir haben mit diesem Land zusammengearbeitet, um primär von den Erfahrungen aus seinem Kampf gegen sowjetische Truppen und deren Waffen und Taktiken zu lernen. Mit Bewilligung des damaligen Kommandanten organisierte ich zum Beispiel Mitte der achtziger Jahre einen Pilotenaustausch mit Südafrika. Unsere Piloten profitierten enorm von der Kriegserfahrung der südafrikanischen Piloten.
Heute wirft man Ihnen einen Mangel an politischer Sensibilität vor. Mehr noch: Der Nachrichtendienst habe sogar die Augen vor den Menschenrechtsverletzungen des Apartheid-Regimes verschlossen.Wer solche Überlegungen anstellt, der hat den Nac ...