Die Schule kommt nicht zur Ruhe. Erst vor kurzem ist die flächendeckende Umsetzung des Zentralisierungsprojekts HarmoS am Widerstand verschiedener Kantone gescheitert. Und jetzt rollt bereits die nächste bildungspolitische Offensive auf Schüler und Lehrer zu. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) verpflichtet die Kantone in einem Konkordat, behinderte und verhaltensauffällige Kinder nicht mehr in Sonderschulen, sondern in normalen Klassen zu unterrichten. Das Stichwort dazu heisst «Integration».
Das Sonderpädagogik-Konkordat tritt frühestens ab Januar 2011 in Kraft, aber bereits jetzt haben einzelne Kantone und Gemeinden behinderte und schwierige Ki ...