Am 20. April 1999 betraten die Schüler Eric Harris und Dylan Klebold die Columbine High School mit Sturmgewehren und selbst gebastelten Bomben und töteten zwölf Schüler, einen Lehrer und am Ende sich selbst. Das Massaker war der makabre Höhepunkt schrecklicher Schiessereien an amerikanischen Schulen.
Experten aller Couleur meldeten sich zu Wort und suchten nach den Schuldigen: bei den Medien, in den Schulen, den Elternhäusern, im amerikanischen Waffenwahn – doch die Ursachen blieben im Dunkeln. Der amerikanische Schriftsteller Philip Roth widmete dem schauerlichen Phänomen den Roman «Amerikanisches Idyll», in dem eine Tochter eine Familie zerstört. «Etwas macht sie verrückt», ...