Bern
Es gehört in linken Kreisen inzwischen zum Standardrepertoire: Die FDP sei mit einem Wähleranteil von 15,1 Prozent im Bundesrat übervertreten. Müsse die Partei einen Sitz abgeben, sei es derjenige von Ignazio Cassis. Nun erhielten die linken Gegner des freisinnigen Aussenministers neue Munition: Der sechzigjährige Arzt machte bei der Wahl zum Bundespräsidenten nur 156 Stimmen in der Vereinigten Bundesversammlung – das schlechteste Resultat seit Ueli Maurer im Jahre 2013.
Stolz des Tessins: Bundesrat Cassis.
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