Kein Mensch tut so, als wolle er der Musik wegen in den «Kelsto Club». Dafür hat New Orleans im Umkreis von Bourbon Street hundert bessere Adressen. Es geht auch nicht darum, wie viel die Sängerin, die dort vom Donnerstag bis zum Sonntag auftritt, von ihrem Körper herzeigt. Wer sie nackt sehen wollte, konnte sie bereits in Penthouse besichtigen, aber das ist mehr als zehn Jahre her.
Heute trägt sie einen weissen Smoking, und wenn sie zu singen anfängt, erhoffen sich die Gäste etwas anderes. Vielleicht, dass sie für eine Sekunde den Hauch der Geschichte spüren. Oder dass sie ein paar Stunden lang zurückversetzt werden in die glücklichen Zeiten, als die Welt noch in Atem gehalten ...