Die Lippen zittern, die Augen wirken verheult, doch die volle Wahrheit erzählt einmal mehr der Mund der Martina Hingis: 7. August 2007, J. P. Morgan Chase Open in Los Angeles. Es ist Martinas drittletztes Turnier, es steht 4:5 im dritten Satz, vierter Matchball für die Inderin Sania Mirza, WTA-Nummer 30.
Die Stille auf dem Center Court ist jetzt gespenstisch. Ein paar Wolken ziehen in Richtung Pazifik, ein Mädchen, das Lindsay Lohan gleicht, legt ihr iPhone weg. Ein L.A. Rapper, vermutlich Ice-T, beugt sich nach vorne. Aber da ist mehr! Da ist sie wieder, die Stimme! Diese verdammte Stimme im Kopf. Martina Hingis verzieht ihre Mundwinkel und blickt verzweifelt Richtung Himmel. Während i ...