Von seinen musikalischen Weltreisen ist der Saxofonist Charlie Mariano zu den Anfängen zurückgekehrt: zur Kunst der Ballade.
Charlie Mariano hat immer das Einfache gesucht, also das Schwierigste. Wie ein grosses Gedicht leuchten die besten seiner Saxofon-Gesänge aus sich selbst und sind erhaben über den Schweiss, den sie gekostet haben. Mariano ist mit Jahrgang 1923 ein alter Mann, aber sein staunender Blick auf die Welt ist der eines Kindes oder Philosophen.
Er begann seine Karriere in den vierziger Jahren im gelegentlich sehr bildungsbefrachteten Grossorchester von Stan Kenton, spielte in der Folge in vielen Gruppen der so genannten Westcoast-Szene, aber auch auf zwei Platten des gross ...