L. S. Lowry, Man Lying on a Wall, 1957 – Der Mensch ist stets ein Wesen zwischen Maschine und Trägheit. Er rennt, er hält inne, er ist getrieben vom ewigen Kreislauf der Verpflichtungen und der Erledigungen und der Erschöpfungen, eine nach der andern, ohne Unterlass. Sein Sein im Arbeitsprozess ist wie das Schwimmen in einem launischen Meer; manchmal treibt es ihn sanft, gelegentlich hat er das Gefühl unterzugehen, Welle für Welle gilt es zu meistern, er ist im Tal, auf dem Kamm, er schaut zur Küste, an die er nach getaner Arbeit wieder darf, für einen Abend, eine Nacht, bevor er wieder in See stechen muss.
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