Amedeo Modigliani, Porträt von Jeanne Hébuterne, 1918 – Wahrscheinlich hielt er sich für einen Gefangenen seiner selbst. Unfähig, in nüchternem Zustand seiner Zelle zu entkommen, sehnsüchtig nach Grenzenlosigkeit. Zurück in jene Fieberwelt, die ihn als 14-Jährigen und an Tuberkulose Erkrankten das erste Mal in dieses fantastische Reich voller Ströme riss, die keine Quelle und keine Mündung kennen. Er soll im Fieberwahn damals all die künstlerischen Meisterwerke seines Landes, Italien, gesehen haben, wie Sonnensprenkel auf der Wasseroberfläche tanzten sie in ihm, und als das Fieber vorüber war, hatte er Klarheit; er w&uu ...