Caspar David Friedrich, Die Lebensstufen, 1835 – Lange war er von der Bildfläche verschwunden. Hing in Museen, die Menschen huschten an seinen Bildern vorbei, nahmen als Bild einen flüchtigen Eindruck mit, wie Menschen eben so sind. Sahen über Generationen hinweg nicht die Welt und die Welten des grössten Malers der Romantik, jenes Malers, der den Mond mehr mochte als die Sonne, die Abenddämmerung lieber als den Sonnenaufgang, der tagsüber die Vorhänge zuzog, damit genug Dunkelheit herrschte für das Licht der inneren Bilder.
Fahrt voller Horiz ...