Raoul Dufy, Das Weizenfeld, 1929 – Die Felder sind abgeerntet, die Bäume, die Reben auch, der Mais eingefahren, und still in einem Hauch Leblosigkeit liegen die Felder vor sich hin, erschöpft vielleicht und ausgezehrt. Still auch sind die Tage des Erntedankes an uns vorbeigegangen. Es schien, als ob uns eine bewusste Dankbarkeit für das täglich Brot abhandengekommen wäre. Da war kein Fest der Erkenntlichkeit dafür, dass der Boden fruchtbar war, mit Fülle nicht geizte, für all die Anstrengung belohnte und uns weiter ein wohlgenährtes Dasein leben lässt.
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